Die Entstehung des CB-Funks
Der CB-Funk (CB = Citizen Band) hat wie vieles seine Wurzeln in den USA und ist das Ergebnis eines Kongresses über Nachrichtentechnik im Jahr 1945. Unterteilt wurde seinerzeit in zwei Lizenzklassen (A = Sendeleistung bis 60 Watt im 500 MHz Bereich und B bis 5 Watt im 500 MHz Bereich).
Leider waren die Funkgeräte damals sehr teuer, und die Reichweiten sehr gering (meist nur optische Sicht). Aus diesen Gründen wurde ein Wechsel ins "11Meter-Band" vorgeschlagen. Es war zwar für den medizinischen Gebrauch freigegeben, konnte aber trotzdem benutzt werden. Populär wurde der CB-Funk allerdings erst, als 1948 ein Mitglied der FCC in der „Evening Post“ die Möglichkeiten und technische Lösungen vorstellte.
1958 entstanden die Bestimmungen einer Lizenzklasse D, die den Funkbetrieb im 11m-Band in den USA bis heute geregelt sind.
In Deutschland dauerte die Einführung des CB-Funks nach dem Vorbild USA etwas länger: Erst am 1. Juli 1975 traten in Deutschland die ersten 'Bestimmungen über die Verwendung von Sprechfunkanlagen geringer Leistung im Frequenzbereich vom 26,960 bis 27,280 MHz' in Kraft. Vorher konnten in Deutschland nur Funkamateure und Leute mit Sondergenehmigung funken. Danach folgte ein Aufschwung. 1977 fand in Konstanz am Bodensee die erste große Funkausstellung statt. Der DCBD (Deutscher Dachverband der CB-Funker) wurde im Verlauf der Ausstellung gegründet.
Zu dieser Zeit gültige Regelungen: Anzahl der Kanäle: 12 (4-15) AM - Max. Sendeleistung: 0,5 Watt Ortsfeste Funkanlagen mussten einzeln genehmigt werden (Gebühr von 15,00 DM /Monat).
Funkverkehr zwischen zwei ortsfesten Stationen war verboten. Und der Funkverbindungen über die nationalen Grenzen war es ebenfalls. Es waren nur wenige Antenne erlaubt (Vertikalrundstrahler), keine Richtantennen o.ä.
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Danach ging's technisch bergab: Nachdem 1981 der Funkbetrieb auf FM umgestellt wurde, verringerte sich die Reichweite, da die Ausgangsleistung gleich blieb. Zu dieser Zeit gültige Regelungen: Anzahl der Kanäle: 22 (1 - 22) FM - Max. Sendeleistung: 0,5 Watt. Der Rest wie schon erwähnt.
Ende 1982 wurde dann endlich die Umsetzung der heutigen CEPT-Regelung beschlossen, wodurch vor allem Anzahl der Kanäle und die Sendeleistung betroffen waren:
Anzahl der Kanäle: 40 - max. Sendeleistung: 4 Watt FM. AM auf den Kanälen 4-15 mit verminderter Trägerleistung (1 Watt). Unbefristete Zulassung des Verkehrs zwischen Feststationen waren nun erlaubt aber keine Richtantennen!
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Packet-Radio ist der Datenfunk im Amateurfunkdienst.
Da der Austausch der Daten in Paketform erfolgt, wird diese Betriebsart "Packet-Radio" genannt. Die üblichen Übertragungsraten liegen zur Zeit bei 1200 bit/s und 9600 bit/s .
Als Netzwerk-Standard wird das AX.25-Protokoll verwendet, ein speziell für den Amateur-Datenfunk modifiziertes X.25-Protokoll. Bei der Übertragung von Daten muss man sich auf ein gemeinsames Zeichensystem einigen, damit bei der Übertragung der einzelnen Pakete, Sender und Empfänger symmetrisch arbeiten. Dabei werden Buchstaben, Ziffern und Daten in eine Paketform gebracht und am anderen Ende wieder in den Ausgangswert decodiert. Beim Sender werden die Zeichen also codiert und am Empfänger decodiert. Mit einem Modem (Mo = Modulator und dem = Demodulator) kann man in einem Gehäuse vereint, die Daten entweder über die Tastatur zum Modem schicken und dort über die Antenne zum Empfänger schicken.
Dort werden die Daten wieder richtig zusammengesetzt. Das AX.25 Protokoll wurde von der Tucson Amateur Packet Radio Group (TAPR) modifiziert und ist für alle Funkamateure frei erhältlich. Die zu übertragenden Daten werden in kleine Einheiten (maximal 256Byte) zerlegt und mit einem "Rahmen" (Frame) versehen. Es ist mit einem Briefumschlag mit Absender- und Empfängeradresse vergleichbar. Daher auch der Name Packet Radio.
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Mit dem C 64 fing für die meisten Amateurfunker der Einstieg in die Betriebsart "Packet-Radio" an . Das Baycom Modem war dabei eines der ersten und am meist eingesetzten Modem
Und die Zukunft des CB-Funk?
Wichtig erscheint uns zumindest, daß die Kameradschaft und das persönliche Miteinander im "Hightech Zeitalter" nicht verloren geht. So etwas bietet sich hier nun einmal an...
| Man hört sich... Die Sauerländer Bergwellen
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